Kautionsversicherung
Die Kautionsversicherung ermöglicht es Unternehmen, Miet- und Vertragskautionen durch einen Versicherungsschein zu ersetzen, statt Kapital zu binden.
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| Versicherer | Bewertung | Deckungssumme | Preis | Features | |
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FAQ: Kautionsversicherung
Eine Kautionsversicherung ist eine Bürgschaft durch einen Versicherer. Statt Bargeld als Kaution zu hinterlegen, stellt der Versicherer eine Bürgschaftsurkunde aus. Ihr Vertragspartner – etwa ein Vermieter oder Auftraggeber – erhält dieselbe Sicherheit wie bei einer Barkaution. Ihr Kapital bleibt frei.
Beide stellen eine Bürgschaft aus. Der Unterschied liegt im Preis und in der Kreditlinie: Eine Bankbürgschaft (Avalkredit) belastet Ihren Kreditrahmen bei der Bank. Die Kautionsversicherung läuft separat und schont so Ihre Banklinien. Versicherungen können zudem oft günstiger kalkulieren, weil sie keine gesetzliche Eigenkapitalbindung wie Banken haben.
Für Gewerbemieten, Vertragserfüllungs- und Vorauszahlungsbürgschaften, Gewährleistungseinbehalte im Bauwesen, Zollbürgschaften und weitere gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsleistungen. Kurz: überall dort, wo ein Dritter eine Sicherheit von Ihnen verlangt.
Die Prämie liegt je nach Anbieter und Bürgschaftsart zwischen 0,3 % und 1,5 % der Bürgschaftssumme pro Jahr. Eine Bürgschaft über 100.000 Euro kostet damit ab rund 300 Euro im Jahr. Banken verlangen für denselben Avalkredit meist 1–3 % p.a. – und belasten zusätzlich Ihre Kreditlinie.
Im gewerblichen Bereich steht es dem Auftraggeber grundsätzlich frei, welche Form der Sicherheit er annimmt. In der Praxis akzeptieren die meisten gewerblichen Auftraggeber und Vermieter Bürgschaften von Versicherungen, solange diese im Bürgschaftstext den gängigen Standards entsprechen.